Fortbildung: Nicht nur für unsere Kund*innen

01. Juni 2021

Als professioneller Kongressorganisator wissen wir, wie wichtig stetige Fort- und Weiterbildung ist. Jahr ein, Jahr aus beschäftigen wir uns mit der Organisation solcher Veranstaltungen für unsere Kund*innen. Das letzte Jahr hat die Kongresswelt auf den Kopf gestellt und die Art der Veranstaltungen verändert und in den digitalen Raum gebracht. Diese Entwicklung hat auch an unseren internen Fortbildungen ihre Spuren hinterlassen. Wir haben die Zeit genutzt, viel gelernt und am eigenen Leib getestet, wie es denn so ist, wenn man Weiterbildung ins Internet verlegt. Barbara Skrott, Director of National Projects, ist bei Mondial Congress für eben diesen Bereich verantwortlich und gibt im Folgenden einen kleinen Einblick in die Welt des Skill Developments.

Hallo liebe Barbara, vielen Dank, dass du dir die Zeit für unser Gespräch nimmst. Inwieweit haben sich der interne Zugang zu Schulungen und die Abläufe durch die Pandemie verändert?

Durch all die pandemiebedingten Veränderungen hatten wir die Möglichkeit, einen neuen Fokus auf die interne Weiterbildung zu setzen. Früher haben wir hauptsächlich auf sogenannte Taskforces gesetzt. Diese waren einzelne Teams, die aus Expert*innen des jeweiligen Feldes bestehen. Dadurch sind die Taskforces einzelne Wissenszentren, aus denen heraus viele unserer bisherigen Workshops entstanden sind. Das wichtigste Wissen aus den Taskforces wurde dann an die Kolleg*innen in Coachings weitergegeben, die Expertise war im jeweiligen Team verankert. Durch den wachsenden Fokus auf virtuelle Alternativen haben wir nun ein neues Kapitel begonnen. Durch eine online Plattform haben Kolleg*innen nun die Möglichkeit, personalisierte Kurse zu absolvieren, die zeitlich sehr flexibel sind.

Kannst du unseren Leser*innen mehr über das online Fortbildungserlebnis erzählen?

Die online Plattform bringt den Vorteil, dass jede*r selbst entscheiden kann, wann und wo die jeweiligen Kurse absolviert werden. Es ist ein System, das unglaubliche Flexibilität ermöglicht. Jedes Quartal bekommen die Kolleg*innen einen verpflichtenden und freiwillige Kurse zugeteilt, die sie dann innerhalb von drei Monaten absolvieren müssen. Ein paar Beispiele der letzten Monate waren “Storytelling für Unternehmen”, “Erfolgreich verhandeln” oder „Agiles Mindset“. Jeder Kurs dauert zwischen 60 und 75 Minuten und schließt mit einem kurzen Test ab.

Als zweite Variante der Fortbildung nutzen wir Workshops. Diese wurden nun eine Zeit lang über Zoom virtuell abgehalten. Hier geht es meist um Themen, die viele betreffen bzw. von denen viele profitieren können. Denn gemeinsam Dinge zu erarbeiten stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern bringt auch häufig bessere Ergebnisse mit sich. Anfang Mai haben wir einen Workshop zum Thema “Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz” veranstaltet.

Wie werden die Schulungen von den Kolleg*innen aufgenommen?

Die meisten Kolleg*innen begrüßen die Möglichkeit der internen Weiterbildung. Besonders die Kurse, die sich mit Soft Skills auseinandersetzen, erfreuen sich großer Beliebtheit unter der Belegschaft. Jedes Quartal setze ich mich mit meinen Kolleg*innen zusammen, lasse die Kurse Revue passieren und hole mir Feedback ein. Durch die Fortbildungen werden Impulse gesetzt und neue Fähigkeiten erarbeitet, die sowohl im Job als auch im privaten Bereich anwendbar sind. Um ehrlich zu sein, hat mich das viele positive Feedback anfänglich überrascht.

Gibt es schon Pläne für zukünftige Schulungen? 

Ja, die Vorbereitungen für den nächsten Workshop laufen bereits. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es wird um die Grundlagen des guten Textens gehen. Dadurch können wir unsere Kommunikationsfähigkeiten auf allen Ebenen weiter verbessern. In welcher Form der Workshop stattfinden wird, ist noch nicht sicher. Es ist ähnlich wie die Situation bei unseren Kund*innenveranstaltungen, wir befinden uns derzeit in einer Übergangsphase, in der hybride Events eine gute Option sind, bis Präsenzveranstaltungen (hoffentlich bald) ihr Comeback feiern.